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08.11.2011
9. internationaler Weltkatzentag


von chenoa


Gedicht zum Tierschutz
Verfasserin: Sigrid Mayr-Gruber

Tierschutz, als unbequem bekannt, wird lächelnd Spinnerei genannt.
Wen kümmert denn ein Hund der friert, an kurzer Kette vegetiert?
Wenn Katzen, die kaum produziert von Verkehr und Jäger dezimiert?
Was regt man sich unnötig auf weil angeboten zum Verkauf
und Lockmittel für manches Kind Tiermassen auf dem Markte sind,
die, wenn der Neuheit Reiz vorbei man weitergibt, von Skrupel frei.
Wen störts, wenn dann auf Inserate ein Händler wieder Zugriff hatte
sich tarnt, er hätt´ den besten Platz für diesen süßen Katzenschatz
das Tier, nach qualvollem Transport, ausliefert dem Versuchstiermord?
Was tut’s, wenn für das Wohl der Menschen Millionen Tiere schmerzvoll enden?
Warum nicht erst an Tieren testen was wir nicht selbst erdulden möchten?
Wenn Menschenmord als Schwerverbrechen geahndet wird, warum nicht rächen
an Wesen, die nur wehrlos zucken, noch besser: Frei von Schuld begucken
wie man im Film ersticht, zertritt, vom Tier zum Mensch -ein winzger Schritt!
Was macht es schon, wenn alles Vieh jetzt produziert in Batterie
auf engstem Raum, wo’s hingestellt, nur für Profit und Nutzen zählt,
sich einmal frei bewegen kann auf seinem letzten Schlachthofgang?
Man weiß zudem, das Glück der Erde liegt auf dem Rücken unsrer Pferde.
Da Gnadenbrot sich nicht rentiert, zum Schlachten man sie exportiert.
Ihr Jammer ist bestimmt vergessen wenn wir Importsalami essen.
Auch weiß ein jeder ganz genau bei uns zählt nur mit Pelz die Frau.
Was fragt man nach der Tiere Zahl bei einem Nerz der ersten Wahl?
Was intressiert man sich so sehr für Robbenmord im fernen Meer,
für Hunde auf den Phillipinen, die totgequält zum Mahle dienen?
Für Stierkampf, dieses Volksvergnügen, wo chancenlos die Tiere unterliegen?
Wer selbstlos für ein Tier tritt ein muß irgendwo suspekt doch sein.
Sorgt erst für Menschen, hört man sagen. Man ist versucht, zurück zu fragen,
was denn der Vorwurfsvolle tat, wieviel er schon geholfen hat?
Man ist erfreut, dann zu erfahren er spendet schon seit ein paar Jahren
zum guten Zweck ein Jahreslos. Die Preise, die es gibt, sind groß.
Darauf wird kläglich er verstummen, denn aktiv helfen nur die "Dummen".
Was da als Spinnerei verlacht der Menschheit alle Ehre macht,
denn Tierschutz macht im Kleinen gut, was menschliche Zerstörungswut
an der Natur im Großen schändet, weil Menschheit, vom Verstand geblendet,
meint alles liegt nur ihr zu Füßen. Vergisst, dass sie es selbst wird büßen!


Hier noch ein paar Fakten zu unseren Samtpfoten:

in deutschen Haushalten schnurren zur Zeit 8,2 Millionen Katzen
80 Prozent sind Hauskatzen ohne Stammbaum
auf Platz zwei der Beliebtheits-Skala räkeln sich die langhaarigen Perser-Katzen (7 %),
danach schnurren auf Platz drei die Maine Coon mit 5 %.
Leider gibt es keine Zahlen zu den streunenden Katzen
oder wartenden Katzen in Tierheimen in Deutschland, 
aber es sind zu viele, soviel ist klar!

Am 8. August findet der Weltkatzentag statt.
Seit 2002 wird der von der International Fund for Animal Welfare - IFAW
ins Leben gerufener Ehrentag für Katzen abgehalten.
Und zu Recht bekommt Katze einen Ehrentag, ist sie neben dem Hund das beliebteste Haustier.

Vor vielen 1000 Jahren begann der Mensch die ersten Tiere zu domestizieren.
Bis heute dienen Tiere als Nahrungsquelle, Arbeits- oder Wachtiere.
Die Katze bekommt allerdings eine Sonderstellung, denn sie lässt sich nicht so genau einordnen.
Sie vertilgt Mäuse und Ratten, ist aber keinesfalls ein Befehlsempfänger so wie der Hund.
 
Katzen brauchen kein Rudel, so wie Hunde und jagen sowieso für sich alleine. Aber durch die Anpassung an uns Menschen brauchen sie unsere Liebe und Fürsorge.

Es gibt 38 Wildkatzenarten, dazu gehören auch die Großkatzen wie Löwe, Tiger und Co.

Tragisch ist die große Anzahl wild lebender Katzen
 rund 2 Millionen  allein in Deutschland.
Die Kastrationspflicht für Katzen ist in aller Munde,
um die unkontrollierte Vermehrung zu verhindern.
Es ist allerhöchste Zeit, dies in Angriff zu nehmen.
Die Tierheime sind überfüllt und die Mitarbeiter
müssen sich teils stark vernachlässigter Tiere annehmen.

Am Ehrentag für Katzen, dem 8. August
sollten wir ganz besonders dieser Tiere gedenken
und bei einer Anschaffung ernsthaft überlegen, woher das nächste Kätzchen kommen soll
und kann ich mich ihr Leben lang gut um sie kümmern?